Rabausch - Training - Therapie - Triathlon
Stefan Rabausch : Physiotherapeut , Personal Trainer , Osteopath , Triathlet , Läufer

Ironman Hawaii 2012 - Alii Drive bei KM 6
KreativeKindertanz
mit Melanie Rabausch
!! im Moment Tanzpause !!         

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            Ironman Hawaii 2012





        beim 100km-Nachtlauf in Biel












   Fininsh in Biel mit Familienfoto in der Hand
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live from Kona - Hawaii vom 9.-23.10.2017
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Qualifikation geschafft, Aloha und ab nach Hawaii....
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Auch bei meinem dritten Start in Frankfurt hat es wieder geklappt, unter insgesamt 480 
Finishern in der Agegroup 45-49 erreichte ich Platz 6 und sicherte mir somit einen
der 11 Startplätze in meiner Altersklasse.
Die Split-Zeiten im Einzelnen waren 1:02 Swim, 4:53 Bike und 3:24 Run bei einer
Endzeit von 9h27,10.

Am 9.10.17 geht es somit für 2 Wochen in den Urlaub :-)) 
Der Ironman findet am Samstag den 14.10 statt, anschließend noch eine Woche
relaxen und Natur genießen auf Kauai, gemeinsam mit Insulaner Clausi!

Aloha
Ausblick auf das Sportjahr 2017 - Rückblick 2016
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Nachdem im April 2016 unser drittes Kind zur Welt kam, der kleine Jonathan :-))), war ich in sportlicher
Hinsicht nur sporadisch aktiv.
Ich startete nur bei wenigen Wettkämpfen, dem Stadtlauf in Reutlingen(Platz 11, AK 3.), dem
Ermstalhalbmarathon in Metzingen(AK 1.) , dem Jagdhäuslelauf (1.overall und Vereinsmeister :-)),
dem Kirchertlauf in Nürtingen(Platz 3, AK 1.), dem Käppeleberglauf (AK 2.) und zum Abschluß
traditionell dem Zollerberglauf in Hechingen in guten 34 min (AK 1.)

Ausblick 2017:
Im Juli starte ich beim Ironman-Triathlon in Frankfurt. Dieser Wettkampf bildet den Höhepunkt
aus sportlicher Sicht, und ich hoffe bei meiner dritten Teilnahme gleichzeitig auf meine dritte Qualifikation
für den Ironman Hawaii, gemeinsam mit Sportskamerad Christian "Goldi" Mangold!!!!

Zuvor steht auf jeden Fall die Alb-Gold-Winterlaufserie auf dem Vorbereitungsprogramm und diverse 
Läufe in der näheren Umgebung. Wir sehen uns !!!  :-))

Sportliche Grüße 
Stefan
Ein kostenloses E-Book zumThema "Richtig Joggen" gibt es unter folgendem link:
http://www.trendfit.net/thema/joggen

Viel Spass beim Lesen !!!
Die 100km Nacht von Biel, ein intensives Erlebnis !!!
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Die Nacht von Biel vom 12. auf den 13.6 2015.

Nach meinem sehr erfolgreichen Abschneiden vor 2 Jahren mit Platz 7 in einer Zeit von 8h05 und dem
damit verbundenem "Gewinn" eines Gratisstarts, machte ich mich also wieder auf den Weg in die 
Schweiz um zum 2. Mal beim 100km -Klassiker von Biel teilzunehmen.

Ich traf mich mit meinem Skikameraden Claus auf der Insel Reichenau und wir fuhren gemeinsam
rechtzeitig und gemütlich in Richtung Biel. Anders als vor 2 Jahren mit Julian, nach Autopanne, 
Fahrzeugwechsel, Unwetter und Stau (15 min vor Meldeschluß waren wir da und die Nerven schon
etwas starpaziert), hatten wir dieses Mal genügend Zeit noch etwas am Bielersee
zu relaxen und die Beine hochzulegen.

Anschließend Wettkampfvorbereitung : Auswahl der Schuhe, Zehen dick eincremen mit Vaseline,
Begleitfahrrad von Claus preparieren mit Ersatzschuhen, Kleidung, Gel, Riegel, Wasser und Cola, Cola ,Cola....
Danach ausgerüstet mit Strirnlampe und Klarsichtbrille (wegen Mücken) zum Start um 22h am Kongresszentrum.
Der Sprecher begrüßt für den 100km Lauf 1300 Starter, es  werden davon 740 Männer und 180 Frauen die
Finishline am nächsten Morgen/Mittag erreichen. 

Die Temperaturen waren optimal, um die 22 Grad, leicht schwül und die vorhergesagten schweren
Gewitter sollten zum Glück ausbleiben. Es war also alles bereitet, meinem anvisierten Ziel von einer unter Zeit
unter 8 Stunden Realität zu verleihen !

Der Startschuss fiel und die Stimmung in der Stadt ist wieder unbeschreiblich. Man muss sich wahrlich richtig im
Griff haben um nicht zu schnell loszulaufen. Aus diesem Grund hatte ich mir meine GPS Uhr angezogen, wohl wissend
dass diese nach 5 Stunden Akkulaufzeit ihren Dienst quittierte. Aber es sollte ja auch nur für die ersten 30-40 km sein, 
wo ich auf der ebener Strecke ein Tempo von 4:35 - 4:40 pro km anschlagen wollte.
Aber was geschah? Kein GPS Signal zu finden..... so ein Mist! DAnn halt nach Gefühl, wie sonst auch immer...!
Nach 10km durch in ungefähr 45 min, also etwas zu schnell, und puff, auf einmal war das Signal da!
Na immerhin. So konnte ich ab jetzt meine Splits kontrollieren und lief locker, gut gelaunt, manchmal fast meditativ
im Licht der Stirnlampe, inzwischen außerhalb von Biel einsam vor mich her. 
Ich freute mich schon auf km 22, denn ab dort durfte Claus einsteigen um mich per Velo zu begleiten (natürlich mit
für 25 Franken erkaufter Vignette, Schweiz ;-))

Er erkannte mich gleich, die Stimmung in Lyss war auch super und von nun an war ich bis km 55 gemeinsam
mit Clausi unterwegs. Das ist schon angenehm, man hat etwas Unterhaltung, Verpflegung und im hellen Strahl
meiner Magic Shine Lampe an Clausis Bike läuft es sich auch angenehmer.
Claus hatte mitgezählt und sagte mir ich müsse ungefähr an 21. oder 22. Stelle liegen. Das passte!!!
Ich kam gut voran, der Rhythmus passte und ich hatte die 25km in 1h56 abgespult. So konnte es weitergehen....

Es kam aber anders....

Etwa ab km 30 spürte ich leicht stechende Schmerzen an der Innenseite des rechten Knöchels, hinzu kamen sich 
langsam steigernde Magenkrämpfe im 5-10 Minutentakt.
Ich dachte mir nur, ist ein bißchen früh im Rennen für derartige Probleme, bei km 70 okay aber nicht schon jetzt. 
Wird schon wieder verschwinden - tat es aber nicht...! Im Gegenteil, der Fuß wurde immer schlimmer, der 
Laufrhythmus war weg und die Gedankenmaschinerie fing an. Das Tempo konnte ich weiter halten, nur es war nicht mehr locker, sondern ich wurde immer fester in den Oberschenkeln. Na super :-( 
Trotzdem überholten wir nach und nach den ein oder anderen Läufer vor mir.

Nach 40km entschloss ich mich die Schuhe zu wechseln. Im Vorfeld war ich nicht schlüssig welchen Schuh ich laufen sollte, entschied mich dann beim Warmmachen für meinen relativ neuen Triathlonschuh, der etwas größer ausfällt,
um meinen sehr empfindlichen Zehen den größtmöglichen Platz zu verschaffen.
Ein klassisches Eigentor im Nachhinen, denn dadurch kam vermutlich der mediale Überdehnungsreiz zustande, der mich
nun bei jedem Schritt quälte.

Es kam km 50, Durchgangszeit 3h53, noch voll im Soll, aber gedanklich voll daneben, schon vorahnend, dass es mit einer 
Zeit unter 8 Stunden ganz, ganz schwer würde. Ich spürte das Laktat in den Oberschenkeln mit jedem Schritt mehr und 
ich konnte das 4:40er Tempo kaum noch halten... und nun kam der Emmendamm....

Der Emmendamm, auch Ho-Chi-Minh-Pfad genannt ist der Abschnitt zwischen km 55 und 67, zwölf KIlometer teilweise 
schwer zu laufendes Gelände über Wurzeln und Steine. Radbegleitung in diesem Abschnitt verboten!!!
Ich hatte schon ab km 40 jede Verpflegungsstation dazu genutzt um kurz stehenzubleiben und mich zu verplflegen
Bis dato hatte ich 2 Gel smoothies hinuntergewürgt dazu Wasser, Cola , Iso und Salztabletten. Dabei sollte es bis zum
Schluß bleiben, Essen war mal wieder nicht drin!
Auf dem Emmendamm verlor ich weiter an Tempo, die Beine wurden immer schwerer und ich wußte, dass es mit einer Zeit unter 8 Stunden wohl nichts mehr wird. Hinzu kam der immer noch schmerzende Fuß, wiederkehrende Magenkrämpfe, 2 Buschtoilettengänge und ein beinah Sturz im schwer zu sehenden, unebenen Gelände.
Die Motivation war am Boden, ich beschäftigte mich ernsthaft damit aufzugeben...., aber ich lief weiter und lief weiter
und weiter, immer weiter.... bis ich endlich heraus kam aus dem Ho-Chi-Minh und Clausi mich mit einem lauten Schrei
"Hey super Malle, auf gehts ....!!!" begrüßte. 
Ich entgegnete ihm nur "mir gehts beschissen..." 
Er motivierte mich weiter " du bist auf Platz 7 oder 8 , der Wahnsinn!"
Ich fasste langsam wieder neuen Mut, mein Ziel "unter 8" hatte ich ad acta gelegt und das war auch gut so!

Ich lief nun in dem für mich in diesem Moment komfortabelsten Tempo weiter, die mentale Anstrengung meinem Körper und meinen Beinen die da schrien" bleib stehen, ruh dich aus , hör auf...!", zu wiederstehen, war so groß, dass ich den
inzwischen schon sehr lädierten Knöchel und damit verbundenem Schmerz ausblenden konnte und kaum noch wahrnahm.
Der Laufrhythmus kehrte zurück und wir gingen die finalen 33 km an. Noch knapp 3 Stunden Laufen dachte ich mir,
3 Stunden kämpfen, beissen und bei aller Qual, auch geniessen. Auch wenn es schwerfällt, trotzdem geniessen !!!!

Es näherte sich km 75, Durchgangszeit 6h06, ich rechne hoch und denke 8h15 sollten möglich sein.
Mittlerweile hatte ich noch 2 weitere Läufer überholt und der letzte lange Anstieg war zu bewältigen.
Beinahe nicht endend wollend geht es schleichend bergan bis schließlich noch ein steiler Stich kommt,
dann enlich geht es bergab in Richtung Arch vorbei an km 80 hintunter zur Aare.

Von nun an also "nur" noch knapp 20km am Flussufer entlang in Richtung Biel. Inzwischen ist es ungefähr
4Uhr30, es dämmert, der neue Tag rückt rasch näher.
Ich konzertriere mich voll auf meinen Laufstil, Claus radelt schweigend neben mir.
Er merkt genau, dass im Moment jegliche Konversation fehl am Platz ist. Musik oder Gespräche, auch nur das
Zuhören ist zu ablenkend und dadurch anstrengend. 
Ich denke mir nur,ab km 99 will ich Musik , Helene Fischer, Atemlos !!!

Das 85 km Schild sehne ich herbei und es will einfach nicht kommen.... Claus sagt "das haben wir bestimmt 
übersehen" und ich antworte "Quatsch, das Scheiss Schild kommt erst noch.." und endlich ist es da.
Nur noch 15km, nur noch 1h15 laufen...... laufen, laufen...
Mittlerweile passt der Rhythmus und ich kann wieder einen Schnitt knapp unter 5 Minuten laufen.

Als wir das 90km Schild passieren denke ich an Julians Aussage vor 2 Jahren an selbiger Stelle :
"Kilometer 90 auf geht´s, a lächerlichs Zehnerle noch..." und muss beinah etwas schmunzeln...
Nur noch 10km, nur noch 50 Minuten laufen....laufen, laufen....

Kurz vor km 95 laufe ich auf den 4.Platzierten auf und Claus ist im Kampf - und Siegesmodus...
"Malle , schnapp ihn dir  " ruft er mit dem Arm schwenkend, locker neben mir herradelnd...
Nur noch 5km laufen, nur noch 25 Minuten....laufen, laufen....
Ich steigere das Tempo ein wenig, so weit es geht ohne Krampfanflug,um gleich ein Lücke rauszulaufen.
Claus schaut zurück und sagt "den hesch gepackt, der kommt nümmer!"

km 96, noch 4km, noch 20 min laufen
km 97, noch 3km, noch 15 min laufen

"Jetzt wird es Zeit für Musik" sage ich zu Claus " Lovers on the sun von David Guetta".
Und Claus legt auf !!!
Laufen, Kämpfen, Geniessen, Lächeln.....

km 98 , mit Robbie Williams, go gentle 
und schließlich
km 99 mit Helene..... Atemlos durch die Nacht ... und in den Tag ..und ins Ziel..
uups, vorher werde ich noch überholt, nein überrannt von einem anderen Laufkollegen, aber völlig egal!

Mit dem Bild von Meli, Lara und Adrian in der Hand laufe ich nach 8h15,12 auf einem sensationellen
5. Platz ins Ziel!!!

Endlich nicht mehr laufen, nur noch sitzen und trinken.

Nachdem ich 5 min gesessen bin, komme ich mühsam wieder auf die Beine.
Die Zielverpflegung fällt sehr mau aus, außer einer Flasche Gatorade gibt es leider nix.
Etwas enttäuschend nach einem 100km Lauf. Aber auch egal, denn Appettit habe ich ohnehin keinen, das 
Essen muss noch eine Weile warten.

Claus hat inzwischen das Afterrace-Gepäck besorgt und wir machen uns erst mal frisch.
Beim Ausziehen meiner Kompressionsstrümpfe erlebe ich im wahrsten Sinne ein blaues Wunder...!
Meine Zehen sehen wunderbar aus, nur eine vernachlässigbare Blase ist erkennbar, dafür leuchtet
mir mein rechter Knöchel kanllrot entgegen. Uups, dararn hatte ich gar nicht mehr gedacht, da war
ja was mit dem Fuß gewesen. Aber die letzten 20km hatte ich das völlig ausgeblendet. 
Egal, wie heißt es so schön, der Schmerz vergeht, der Ruhm bleibt. ;-)) 

Nach einer schönen, heissen Dusche gings es zur Massage und anschließend zurück zur Finishline.
Der Zielbereich füllte sich immer mehr und ich feuerte noch die Läuferinnen und Läufer an, die nach etwa
10 einhalb Stunden ins Ziel kamen.
Um 8h45 war dann Siegerehrung, und ich hatte nun schon ziemliche Probleme beim Gehen, schaffte es 
aber dennoch "locker" auf die Bühne zur Ehrung der Top Ten Läufer.
Danach Altersklassenwertung, in der ich Platz 1 belegte.

Anschließend folgte noch eine Riesenüberraschung, denn unser Klostertaler-Skifreeridejäger-Skikamerad
Dennis "Shane" Mc Krüger war zufällig auch in Biel auf einer Tagung und besuchte uns im Festzelt.
 
Die 500m zum Auto lieh ich mir das Bike von Claus, denn das Gehen ging nun wirklich immer schwerer, und
der Knöchel schmerzte bereits enorm. Nach gut 2 Stunden Fahrt waren wir wieder zurück auf der Insel Reichenau
und ich ließ es mir nicht nehmen, gemeinam mit Clausi noch für eine Stunde mit dem Stand-Up Paddle
rauszupaddeln, zu Baden und den Fuß im angenehmen Wasser des schwäbischen Meeres zu kühlen. 
Wir lassen den den Tagdie Nacht noch einmal Revue passieren. Viel passiert in den letzten 15 Stunden.... !
Danke Claus, dass du dabei warst, besser geht´s nicht, genauso wie mit Julian vor 2 Jahren!!!! Schön, wenn man
solch tolle Freunde hat !!!!!!

Schließlich war ich gegen 17 Uhr, noch ohne Schlaf, zurück in Altenriet. 
Ausklang beim abendlichen Grillen auf des Nachbarns Grundstück, herrlich im Grünen, mit alkoholfreiem !!! Bier.
Okay, ich gebe zu , die letzten 5 Minuten des Länderspiels Deutschland gegen Gibraltar habe ich dann schon verschlafen,
aber davor habe ich alle sieben Tore noch im Trikot bejubelt.... ;-)



Nachtrag :

Auf die vielgestellte Frage "Warum machst du sowas ? " folgt nun ein " Erklärungsversuch " 

Warum läuft man 100km ?
Warum quält man sich so und muss auch noch dafür bezahlen ?
Warum nimmt man Schmerzen in Kauf ?

Erst eine kurze banale Antwort :

Ein Abend mit Chips und Bier vor dem Fernseher ist schnell vergessen, aber an diesen Abend
bzw. Nacht von Biel werde ich mein restliches Leben lang erinnern!
--- wobei Chips und Bier vor dem TV auch manchmal schön ist... ;-)) ---


Nun mein Erklärungsversuch :

Ich denke, das Wichtigste an allen Tätigkeiten, sei es Hobby oder Beruf, ist die Freude und der Spaß
daran etwas zu leisten, zu schaffen, egal wie klein oder groß das Ergebnis ist. Oder auch nur die Freude
am Tun ohne etwas zu schaffen!
Die einen verwirklichen sich bei der Musik, die anderen beim Malen, andere wiederum in einem
schönen Garten oder Haus.

Oder eben im Sport . Laufen, Radfahren, Schwimmen, Skifahren,.... alles in der draußen in der
Natur, an der frischen Luft. Einfach klasse !
Aber warum ein Ironman Triathlon, ein 100km Lauf, oder anderer Ultralauf ? 

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, man tastet sich langsam an immer längere 
Strecken heran, die Herausforderung werden größer, der Körper wird durch das jahrelange 
Training belastbarer. Man setzt sich Ziele, daraus wiederum ergibt sich die Motivation zu 
trainieren, sich zu verbessern, neue Grenzen zu erreichen. 
Aber nicht nur der Körper, vor allem auch der Geist wächst mit, und die mentale Ausdauer
wird immer entscheidender. 
Dennoch, ich wiederhole mich, das Wichtigste ist der Spaß an der Sache. Sobald Training
zur Sucht oder zum Zwang wird, geht es in die falsche Richtung. Kritisches, selbstreflektierndes
und ehrliches Hinterfragen ist an dieser Stelle unbedingt erforderlich.

Aber wie kann es Spaß machen über 8 Stunden zu laufen, und das auch noch nachts ?

Während einer solch langen Zeit der Belastung und Monotonie gibt es trotzdem unglaublich
viele Momente des Glücks, des intensiven Erlebens und der außerordentlichen Ruhe und
Gelassenheit. Der so oft gesuchte, aber selten gefundene "Flow" ist ein schwieriges, aber 
nicht unerreichbares Ziel. Ähnliches habe ich beispielsweise schon beim Ski-Freeriden erlebt,
bei Abfahrten in steilem, felsdurchsetztem Gelände am Bec de Rosses in Verbier oder bei 
verschiedenen Filmaufnahmen und Sprüngen am Arlberg und Sonnenkopf.
Höchste Konzentration und fahrerische Leichtigkeit gepaart mit einer gewissen Angst und großem
Respekt vor der Natur und ihrer Gewalt (Lawinen). 
Dadurch steigert sich das emotionale Erleben immens und die gedankliche Verankerung ist umso tiefer.

Umgekehrt gibt es natürlich auch viele Momente des Zweifelns, des Schmerzes und Infragestellens.
Der Umgang mit negativen Gedanken während eines Wettkampfes oder einer sportlichen
Leistung ist ein sehr interessantes und wichtiges Thema.
Idealerweise hat man sich im Vorfeld schon gewisse Strategien zurechtgelegt um darauf zu reagieren.
Die Fokussierung oder Konzentration auf den Laufstil und den Laufrhythmus beispielsweise,
positive Schlagworte, mentale Entspannungstechniken wären hier zu nennen.

Das Erleben dieser Momente an der körperlichen und geistigen Belastungsgrenze ist 
unglaublich intensiv, und das ist der bestimmt mit der Hauptgrund, warum sich Ausdauer-
sportler immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Gleichzeitig will ich noch betonen, dass es
auch ein besonderes Privileg ist, dass der Körper, die Muskeln, Sehnen, Gelenke, Knorpel und
Knochen dieser immensen Belastung stand halten und es überhaupt erst möglich machen diese Erfahrung
machen zu können und zu dürfen. Daraus wiederum resultiert eine große Dankbarkeit.

Zudem verleiht es viel positive Energie und Robustheit im Alltag, aber auch Ruhe, Gelassenheit
und Zufriedenheit im Umgang mit Familie, Freunden, Mensch und Natur.

                                     
Le movement, C´est la vie !


 
Presseberichte zum 100er in Biel
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Bericht von Frank Wild im Reutlinger Generalanzeiger
Bericht auf RTF1
Bericht von D.Czapalla in der Südwestpresse
16.05.15 : Sieg beim Marathon in Bad Waldsee - overall !!!!
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Sieg beim Marathon in Bad Waldsee in 2:47,52 !!!!

Eine Überraschung war es doch, wobei ich schon mit einer Platzierung in den Top 3 spekuliert hatte.
Ich hatte mir eine Zeit unter 2:50 zum Ziel gesetzt, aber insgeheim mit einer 2:47er Zeit gerechnet.
Und so sollte es dann kommen.

Der Reihe nach:
Der Start erfolgte bei fast perfekten Laufbedingungen (nur der Wind war etwas störend) um 12.00h
Gemeinsam mit den Halbmarathonis, darunter auch Manja, ging es auf die Strecke.
Marathonis 2 Runden, Halbmarathonis 1 Runde.
Ich begann mit Splitzeiten um die 4.00 min pro Kilometer, mal ein wenig darunter, mal darüber.
Meine Halbmarathondurchgangszeit betrug 1:24,04, also genau im Plan. Zu der Zeit war ich auf Platz 2,
hatte allerdings schon einen Rückstand von 5-6 min auf den führenden Karsten Schubert.

Ich ging locker und gut gelaunt die 2.Runde an, wurde von etlichen, mir entgegenkommenden Läufern
angefeuert und tat dies auch im Gegenzug. So sehr , dass ich vor lauter Anfeuern plötzlich das Seitenstechen
bekam. Egal, einfach ausblenden und weiter. Auf Platz 3 hatte ich 4 min Vorsprung und nach vorne
geht im Normalfall eh nix mehr, also Tempo halten, Spaß haben und sauber finishen....

Am Wendepunkt in Reute betrug mein Rückstand immer noch 5-6 min, und ich dachte mir okay, jetzt
laufe ich das gleich Tempo wie der Führende --- noch 10km waren zu laufen....
Ab km 37 kamen mir wieder einige Marathonläufer entgegen die sich etwa bei km 25/26 befanden.
Ich applaudierte und bekam Applaus und war super drauf.
Dann rief mir bei km 38 ein Läufer zu : "Der isch nur 3 Minuten vor dir, den packsch no !!!"
Sehen konnte ich jedoch niemanden. Doch 2-3 Minuten später erkannte ich etwa 500-600m vor das
Führungsfahrrad.
Weitere entgegenkommende Läufer riefen mir zu :" der sieht müde aus", und " schnapp ihn dir".
Das motiviert natürlich extrem, ich hielt mich aber zurück, wollte nicht überziehen und lief weiter
im 4er Tempo. Ich dachte mir , es ist wie beim Boxen, der K.O. kommt von alleine, man kann ihn nicht
erzwingen....
Dann erkannte ich noch Andy Schick, der mir entgegenkam und mich anfeuerte und Platz 1 war
immer mehr in Reichweite. Und schließlich bei km 40,5 war es soweit. Der Führende mußte eine
Gehpause einlegen, ich hielt an wir unterhielten uns kurz, shakehands und dann war plötzlich...
niemand mehr vor mir....

...was für ein geiles Gefühl...!!!!

Ich lief im selben Tempo weiter, genoss die letzten 1,7 km und sprang mit einem phänomenalen Threesixty,
(wie zu früheren Skizeiten und beim Torjubel in zu Fußball-Landesligazieten beim TSV Eningen)
nach 2.47,52 ins Ziel und direkt in die Arme von Meli und meinen Kindern.
Einfach nur schööööön !!!!

Anschließend interviewte mich der Zielsprecher direkt an der Strecke am Ziel vor tollem Bad Waldseer
Publikum und bei super Stimmung und Sound.

Lara und Adrian waren total aus dem Häuschen und wollten unbedingt mit aufs Podest bei der Siegerehrung.
Das durften sie dann auch und Lara trug das riesige, gefüllte 3 Liter Erdingerglas von der Bühne! Respekt!

Beim Leertrinken halfen uns die Jungs und Mädels von der IGL Reutlingen mir ihrer "Chefin" Irene ;-)
Vielen Dank !!!
Vielen Dank auch Goldi für das super Bild vom Zielsprung und natürlich meiner Familie!

Ein tolles Laufevent, das Bad Waldseer Lauffieber, mit einem doch überraschenden Erfolg für mich !!!


Ein Laufkamerad sagte einmal vor längerer Zeit :
"Im Leben muß "Mann" ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen und eine Marathon gewinnen..!" ;-)))

Da fehlt bei mir jetzt nur noch der Baum - aber das sollte auch noch klappen... ;-)))

Links: Schwäbische Zeitung
          der Waldseer
          Bad Waldseer Lauffieber - Webseite mit Ergebnisliste




 

Bilder vom Sieg in Bad Waldsee
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Trainingskilometer und Zeiten 2015
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22.03.2015 : Gesamtsieg beim Bärlauchlauf über 10km !!! Wat ne Überraschung ;-))
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Sieg beim Tälescup und Platz 2 (AK) bei der AlbGold Winterlaufserie
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26.10.14 : Marathon Frankfurt : solides Finish in 2:46,55
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13.10.14 : Wenig geschrieben, viel passiert...! Bericht TAR, Ausblick Marathon Frankfurt
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29.06.14 : Ironman Austria in Klagenfurt : 9:37,20 h
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Ironman Austria in Klagenfurt am 29.06.2014 : Zeit 9:37,20 h
3,8 km entspanntes Schwimmen ohne Rangeleien in 1:03h
180 km Radeln in 5:02h, zu schnell angegangen, am Ende ziemlich im A.... gewesen!
42,2 km Laufen in 3:22h, nach 5km war die Lockerheit zurück, am Ende zäh wie immer...;-))
        

Fazit : ein super Event mit toller Stimmung, schönem Schwimmen, landschaftlich herrliche Radstrecke mit 
           1680 Höhenmetern, gut zu laufender Marathon mit super Publikum. 
02.06.14 : Berglauf auf den Hohenneuffen - die Laufform stimmt....
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18.05.14 : Stadtlauf Mössingen 10km , Goldi mit Familie zu Besuch
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Trainingskilometer und Zeiten 2014
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Meine Trainingsmonate in Kilometern und Zeit  -  2014

 

Month Run  Bike Swim Hours
Jan 223 290 24,3 43,00
Feb 165 250 6,6 28,25
Mar 199 465 5,5 43,25
Apr 240 620  --- 51,00
Mai 245 955 14,5 63,25
Jun 231 870 23,7 59,25
Jul 256 285 3,9 40,25
Aug 329 455 1,0 62,00
Sep 324 175  --- 48,75
Okt 268 65  --- 26,00
Nov 204 55 1,6 22,00
Dez 203 60 1,0 22,25

  gesamt 2014 :              2887km               4545km             82,1km                   509,25h
  Wochenschnitt :           55km                   87km               1,6km                      9,8h

darin enthalten : 1-3 Mal pro Woche : funktionelles Training, Rumpfstabilisation, Laufkrafttraining,
                         Lauf ABC, Koordination, Muskel-und Fasziendehnung, Black Roll + Sling Training.
 
10.05.14 : Training für Ironman, Lauf Plattenhardt, Biketour Ischgl
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06.04.14 : Neckar-Center Offroad Run in Esslingen
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23.03.14 : 1. Wettkampf 2014 : Bärlauchlauf in Reudern, Nürtingen
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Start in die Freeride Saison....- Location : Arlberg , Rider : myself
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Trainingskilometer und Zeiten 2013
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10.11.13 : Zollerberglauf in Hechingen mit Regen, Wind und Kälte
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27.10.13 : Albmarathon über 50km (1070 HM) eine zähe Angelegenheit !
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Wenn man den Blick von Altenriet aus nach Nordosten richtet, so sieht man bei
gutem Wetter und klarem Himmel am Horizont 3 kegelförmige Pyramiden in die Höhe ragen.

Die Dreikaiserberge : Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. (in etwa 40km Entfernung)

Das war mein letztes "langes" Laufziel im Jahr 2013, der Albmarathon in Schwäbisch Gmünd über
die 3-Kaiserberge mit einer Distanz von 50 km und 1070 HM
Die Bedingungen präsentierten sich nahezu perfekt! Warm, leichter Wind und vor allem eine
tolle Fernsicht, so dass ich einige Male gen Heimat und gen Achalm hinüberwinkte.

Ich startete recht verhalten, wollte den Lauf richtig genießen und nicht ganz an die Grenze gehen.
Zumal der Marathon von Ulm vor 4 Wochen noch spürbar in den Beinen hing.
Mit einer 10km Durchgangszeit von 43min bei schon mäßigem Anstieg war das dann auch voll ok!
Bei KM 15 machte sich leider wieder mein hallux rigidus bemerkbar, die Schmerzen hielten sich einigemaßen
in Grenzen, aber waren eben doch kontinuierlich ansteigend.
Richtung Hohenstaufen wurds dann immer steiler, sowohl im An- wie auch im Abstieg.
Ebenso hat es der letzte Schlußstich des Rechbergs in sich! Den Rechberggipfel bei KM 25 erreichte ich nach
genau 2 Stunden.
Super dachte ich, jetzt noch kurz den Stuifen hoch, und ab da ins Ziel rollen.... Denkste!!!
Der Stuifenanstieg präsentierte sich als der steilste von allen, da war an laufen nicht mehr zu denken....
Keuchend wie ein Maikäfer kam ich oben an, keine Verpflegungsstelle und Durst ohne Ende.
Bergab haute es mir dann die Oberschenkel komplett zusammen, und ab da war es dann nur noch Quälerei.
Nix Genuss. Bei der Verpflegung bei KM 35 stand ich bestimmt 3 Minuten, trank und trank und es gab coolen Sound
aus dem Auto der Jungs und Mädels ,die die Getränke servierten. Am liebsten hätte ich mich keinen
Millimeter mehr bewegt.

Jedoch aufgeben is nich.... Weiter gings, endlos lange bergab, die Pumpe erholt sich, der Quadriceps 
hingegen wurde immer fester. Mein Ziel unter 4 Stunden zu bleiben hatte ich schon bei km 35 ad acta
gelegt. Und wenn die Motivation etwas fehlt wirds eben auch nicht einfacher.
So hangelte ich mich von Verpflegung zu Verpflegung, um dort jeweils immer kurz stehenzubleiben.
Bei km 40 dachte ich an Julians Spruch in Biel bei KM 90 : Er sagte:" A lächerlichs Zehnerle noch "
Tja, Manager, hoffentlich bist beim nächsten Ultra wieder dabei....(wenn nochmal einen gibt... ;-)

Von km 43 bis 48 kam ein endlos langes Teerstück auf einem Radweg. Normalerweise genau mein Ding um
richtig Druck zu machen, aber nicht mehr an diesem Tag. Gefühlte 20 km warens für mich!!!

Endlich, nach 4 h 13 min erreichte ich das Ziel, Platz 21, AK 40 Platz 5. Streckenlänge 50km, 1070 Höhenmeter.
Die Siegerzeit betrug unglaubliche 3:07h, Streckenrekord!!! 

Fazit: Ich mußte feststellen, dass ich für steile An -und Abstiege nicht geschaffen bin. Dafür sind meine
Ex-Fussballer-Oberschenkel-Muskeln zu stark ausgeprägt und werden beim bergab derart zerschüttelt und fest,
dass lockeres Laufen anschließend immer schwieriger wird. 
Umso mehr ist die Erfahrung der 100km von Biel präsent. Die dortige mentale und physische Leistung zwischen KM 75 und 95 weiß ich nun noch höher einzuschätzen!!!

Wir sehen uns in 2 Wochen auf dem nächsten Berg : Dem Zoller
 
12.10.13 : Ironman Hawaii -- 1 Jahr ist es schon wieder her, die Erinnerung aber noch greifbar. Deshalb : 07.-17.10. Hawaii 2012, die gesamten 10 Tage nochmal zum Nachlesen. Natürlich mit allen tollen Bildern, Videos --------------- und Interviews. Viel Spaß!!! ------- klick to open -------
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 01.10.13 : Bericht in der SWP : "Rabausch und Hirrle ragen heraus...", von D.Czapalla zum Marathon in Ulm
29.09.13 : Einstein-Marathon in Ulm - neue PB in 2:45,59h
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Mein 6.Start in Ulm, perfekte Temperaturen um die 14 Grad, bewölkt, auffrischender Ostwind, 
das waren die Rahmenbedingungen, die zu meiner neuen Bestzeit führen sollten.
Angereist waren wir zu zehnt aus dem Kreis Reutlingen, neun Läufer und ein Service-Mann! 

Ich begann das Rennen, wie ich es mir vorgenommen hatte, mit km-Splits zw. 3:50 und 3:55.
Durch den zum Teil starken Wind ordnete ich mich geschickt in einer kleinen Grupp in der Mitte
ein , und schonte meine Kräfte so gut es ging.
Mit einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:21,49 lag ich zur Hälfte voll im Soll und hoffte insgeheim
auf eine Zeit unter 2h45.... Nachdem nur noch die Marathonläufer auf der Strecke waren, fand ich mich bei km 21,1
an Position 11. Die Strecke ging ab da donauaüfwärts, mit leichtem Rückenwind. 
Nach und nach konnte ich, trotz Tempoverlust, einen nach dem anderen Läufer vor mir einholen.
Bei km 36 hielt ich mich lange auf Platz 7, der Wind kam nun wieder schön von vorne ins Gesicht.
Kämpfen, locker bleiben, sauber laufen und natürlich lächeln....so versuchte ich die aufkommende
Schwere in meinen Beinen und die Schmerzen in der Muskulatur zu unterdrücken.

Das gelang mir anscheind ganz gut, denn ich rückte immer weiter nach vorne. Bei km 40 auf
Platz 6 und schließlich bei km 41 auf Platz 5!!! Das hatte zur Folge, dass ich noch ein Begleitfahrrad
aud dem letztem Kilometer bekam(mit dem Schild: Marathon 5.Mann). Das motiviert natürlich
nochmal alles zu geben, und ich lief flott gen Ulmer Münster. Aber ein wenig Kraft hatte ich noch
aufgespart zur La Ola - Animation auf den letzten 100 Metern. Und das Publikum spielte klasse mit!

Nach 2:46,06 lief ich durchs Ziel, machte eine Nettozeit von 2:45,59!!! Sehr schön!!!
Die nächsten Tage der übliche Muskelkater, plus 1 blauer Zeh mit zu erwartendem Nagelverlust,
das negativen, aber einkalkulierten Nebenerscheinungen.
Zur Regeneration gehts am Mittwoch "ab auf die Insel", wo am Donnerstag das 1:1 Duell mit Tulpe an der Playa wartet!!!
Auch dafür werde ich bereit sein!!!

Die Ergebnisse und Zeiten der Superburschis aus Reutlingen im Halbmarathon waren auch überragend.
Es hagelte regelrecht Bestzeiten.
Ingo Schröter und Klaus Hirrle erreichten 1:19er Zeiten, Manager Jule Geiger Bestzeit in 1:45, ebenso
Markus Schnizer und Gerhard Holler in 1:47.
Dimi Chrysakopoulus eine 1:29 , Matze Rapp 1:50, Franky Fauser ? wo ist deine Zeit? nicht aufgelistet , aber 
um die 1:40. Service- Mann Karle Nau lieferte einen perfekten Job im Wertsachen-Depot und ist hiermit
eingeladen das nächste Mal auch die Laufschuhe zu schnüren... ;-))

Bis bald beim Albmarathon!

Stefan
24.09.13 : Vorschau zum Einstein-Marathon in Ulm
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13.09.13 : 10 km - Lauf in Nürtingen, die Form passt...
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19.07.13 : Nachbericht vom Ermstallauf
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RTF1 Interview zum Thema Doping : Sehr interessant!!!
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Desiderata - Lebensregel aus Baltimore
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06.07.13 : Altstadtlauf in Reutlingen
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Tag des Fußes am 26.06.13 : Mein Vortrag zum Fuß im Sport / Laufschuhe
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23.06.13 : City Triathlon in Heilbronn, gemeinsam mit dem Manager
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14.06.13 : Bericht von A.Thomys in der Nürtinger Zeitung. Damit mehr Zug ins Schwimmtraining kommt... ;-))
12.06.13 : Bericht von D. Czapalla in der Südwest-Presse zum Lauf in Biel
08.06.13 : 100km in der Nacht von Biel - ein Erlebnis! Platz 7 gesamt in 8h 05 min
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Die Nacht der 100km von Biel - ein tolles Erlebnis!

Es war ein harter Kampf bis zum Schluß, physisch und psychisch sehr, sehr anstrengend!!!
Aber diese Erfahrung hat sich gelohnt, wird unvergessen bleiben.

Mehr könnt ihr auf den Interview-Videos sehen und hören, die Julian und ich wieder in alter Hawaii- Manier
gestaltet haben. Mit allen Daten und Fakten und wie immer mit tollen Überraschungsmikrofonen....

Meine Zeit nach 100km betrug 8h:05,35. Gleibedeutend mit einer Top 10 Plazierung!!!! Platz 7 gesamt!
von über 1000 Gestarteten!
Der Wahnsinn, damit hätte ich bei meinem ersten 100km-Lauf niemals gerechnet.

 
Pre-race Panneninterview auf dem Weg nach Biel


Kurze, ungeschnittene Sequenzen vom Rennen


After-race Interview mit Abschluß-Kümmerling


Fotos vor und nach dem Rennen, es folgen noch weitere...
Fotos von Biel
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05.06.13 : Vorbericht zum 100km-Lauf in Biel in 2 Tagen
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11.05.13 : 2. Platz beim Marathon in Bad Waldsee in 2:49,38 - Überraschungsbestzeit
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04.05.13 : Mössinger Stadtlauf am 27.04.13, RTF-TV Interview, Skitour und Konzert in Ischgl
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21.04.13 : Geballtes Lauf-WE : 10 km Herrenberg und 21,1 km Kirnberglauf
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07.04.13 : Bericht NC Offroad-Run in Esslingen über 12,5 km
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24.03.13 : Bericht vom Osterlauf in Kiebingen über 10 km - Bestzeit in 34,53 min
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Mark Allen im Interview : wichtig im Triathlon ist "Geduld" zu haben....
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23.02.13 : Bericht vom 4. Alb-Gold Winterlauf in Trochtelfingen
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09.02.13 : Bericht vom 3. Winterlauf in Reutlingen
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01.02.13 : Gedanken zur Arbeit im Hospiz...
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Die meiste Zeit meiner Arbeit als Physiotherapeut und Personal Trainer findet
entweder in der Praxis, auf Hausbesuch beim Patienten, oder als Training / Therapie
beim Kunden, bzw. draußen in der Natur statt.
In der Physio-Praxis wird in der Regel im 20 Minuten-Rhythmus behandelt, wodurch
es schon ab und zu etwas hektisch werden kann. Privatpatienten und Kunden zum
Personal Training haben es besser, dort kann mehr Zeit eingeplant werden.

Gelegentlich kommt es vor, dass ich auch Patienten im Hospiz Veronika in Eningen behandle.
Immer wenn ich das Hospiz betrete, kehrt eine spürbare Ruhe in mich. Stress, Zeitdruck,
Eile und Hektik sind an diesem Ort fehl am Platz. 
Die Menschen, die hier ihre letzten Wochen des "irdischen" Lebens verbringen, leiden oft 
an Ödemen, vor allem an den Beinen. Durch Lymphdrainagetechniken kann man den Druck 
im Gewebe verringern, was zu einer Schmerzlinderung führt. Auch sanfte osteopathische Techniken
eignen sich sehr gut als Behandlungsmethode.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass dies alles palliative Maßnahmen sind. Die 
Menschen die dort gepflegt werden, wissen warum sie im Hospiz sind. Sie wissen, dass sie
sehr zeitnah sterben werden. Und durch dieses Wissen, fällt von vielen ein großer Druck ab.
Sie müssen nun nicht weiter kämpfen, es wird ihnen von ärztlicher und therapeutischer Seite
nicht mehr gesagt, es bestünde noch Hoffnung auf Heilung. Der Tod ist gegenwärtig und das macht
die verbleibende Zeit umso kostbarer. 
Das Pflegeleitung, das Pflegepersonal, die Seelsorger und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfer leisten eine phantastische Arbeit. Man wird von dem Frieden, der Ruhe
und der Gelassenheit, die dort herrscht, regelrecht angesteckt. 

Ich weiß noch genau, als ich vor vielen Jahren zum 1.Mal ins Hospiz gerufen wurde. Ich hatte ein
mulmiges Gefühl im Bauch, ich wußte nicht so genau was mich erwartete und wie ich mich 
verhalten sollte. 
Inzwischen weiß ich diesen Teil meiner Arbeit sehr zu schätzen. Die eigenen Sorgen und Problemchen
werden beim Betreten des Hospiz immer kleiner. Und beim Verlassen des Hospiz sind sie noch geringer.
Während dieser dreiviertel Stunde oder Stunde bleibt die Zeit manchmal regelrecht stehen.
Man hat einfach Zeit! Zeit für diesen Menschen, mal im Gespräch, mal als Zuhörer, oft auch im 
Schweigen und in der Stille während einer Behandlung. 
Und man kommt nicht umhin, sich Gedanken zu machen, über Vergänglichkeit und Tod, was in
unserer schnelllebigen, erfolgsorientierten Gesellschaft ja selten thematisiert wird.
Gedanken über Gott, wie geht es weiter nach dem Tod, gibt es ein Weiterleben, eine Auferstehung?

Die Besuche im Hospiz lehren mich jedesmal, mehr auf die kleinen Dinge des Lebens zu achten.
Ein Lächeln, ein freundlicher Händedruck, Achtsamkeit, Respekt und Nächstenliebe.
Dinge die selbstverstänlich sein sollten, aber oft vergessen werden. Wie auch die
Wertschätzung und Zufriedenheit für unser eigenens Leben, den Moment und den
Augenblick zu genießen und dankbar zu sein wie gut es uns hier doch geht!
26.01.13 : Bericht vom 2. Alb-Gold Winterlauf in Rübgarten
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18.01.13 : Vereinseintritt TSV Frickenhausen - Triathlon
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12.01.13 : Bericht vom 1. Alb-Gold Winterlauf in Reutlingen
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Trainingsbilanz 2012 : Spaß gehabt, Ziele erreicht, verletzungsfrei! - optimal!!!
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30.12.12 : Bericht Silvesterlauf in Altach : tolles Wetter, netter Lauf, schönes Sportjahresende im Allgäu!
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09.12.12 : Rennbericht vom Nikolauslauf in Tübingen : eisig, rutschig, windig, schön!!! und AK-Sieger!
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Das 2. RTF Fernseh-Interview nach meinem WM-Triathlon auf Hawaii (von Frank Fauser)
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18.11.12 :

Ich finde, es war ein sehr gelungener RTF1-Bericht mit Rückblick auf die Hawaii-Reise. 
Danke an Frank Fauser und an das RTF1-Team für die total entspannte Atmosphäre während
des Interviews! Immer gerne wieder.
Natürlich war der Drehort auch sehr gut ausgewählt. Das neue Rehazentrum "Körperbau"
in Balingen bot einen tollen Rahmen für einen Triathlon-Bericht, so waren im Hintergrund
immer einige Protagonisten auf den modersten Geräten wie "Speedcourt", "Neurotrim" und
diversen anderen Neuheiten am Werk. Optimales Training bei Spezialisten für Therapie,
Analyse, Prävention und Rehabilitation.

Sobald ich den Interview-Mitschnitt habe, stelle ich ihn auf meine Webseite.
Stay in training, Grüße Stefan
Freitag, 16.11.12 ab 19.00h auf RTF 1 Fernsehen Exklusiv im RTF - TV : Frank Fauser interviewt mich zu meinem Erlebnissen beim Ironman auf Hawaii.
Die Bericht wird am Freitag, den 16. November auf RTF1 ab 19h im Sportteil gesendet, und läuft dann
immer wieder stündlich bis zum nächsten Tag.
Zusätzlich zu sehen am 16.11. ab 19.30 im Internetstream auf www.rtf1.de , im Anschluß an die Nachrichtensendung,
und natürlich danach auch hier auf meiner Webseite.

Der Skibase-Clip von 2007/2008 mit Tommi, Stefan, Benni, Andi, Hansi
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...einen Kommentar dazu hinterlassen im Google-Blogspot von Rabausch-Training...
neu , zum Start in den Skiwinter : aus dem Skibase-Movie - Fahrer : Myself mit youtube-Vertonung
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Herzlich Willkommen auf meiner Webseite zu Personal Training , Therapie und Triathlon.

Um weitere Informationen zu Personal Training und Therapie zu erhalten, bitte jeweils anklicken.

Wissenswertes aus dem Triathlonsport , vom Ironman Hawaii,  Ergebnisse / Rennberichte und Sponsoren hier. Auf der Seite Verschiedenes findet ihr Themen aus dem Sport / Wissenschaft / Allgemeines in Wort, Bild und Video. Unter anderem einige schöne Skiclips von meiner 5- jährigen Freeride-Zeit am Arlberg!


Nachfolgend der aktuelle Blog mit interessanten Neuigkeiten , Berichten , Bildern und Videos.
Darunter befindet sich das Blog - Archiv mit allen älteren Einträgen in chronologischer Reihenfolge.

Viel Spaß und sportliche Grüße , Stefan                                               ---zum Gästebuch---
 





 

BLOG - ARCHIV : ältere Einträge , chronologisch geordnet -------- klick to open/close --------
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Skiclip vom Arlberg - Wiesele, untracked Powder, see you soon!
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10.11.12 : Bericht in der Nürtinger Zeitung von Alexander Thomys : "Nach Eningen joggen - zum Frühstück"

--> hier der gesamte Bericht mit Bild als PDF-Datei :  Stefan_Rabausch.pdf


 

11.11.12 : Rennbericht vom Zollerberglauf in Hechingen, persönliche Bestzeit, Luigi 1 sec vor mir...!
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30.10.12 : Thema Laufschuhe - Dämpfung, Pronationstütze, Barfußmodell, oder was nun??? - Dazu ein Interview im Tri-Mag mit Dr. Matthias Marquardt, Arzt, Laufexperte und Laufschuh-Guru
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28.10.12 : Ausbau meiner Webseite, ab jetzt auf der Frontpage mit aktuellem Blog und einem Blog - Archiv !
------------  Des weiteren habe ich den Themenblock Triathlon neu bearbeitet und auch den "Unterblock"
              Ironman Hawaii. Darauf ist ein sehr "schönes" Video vom Zieleinlauf auf Hawaii 1997 zu sehen...
              Zudem neu und weiter in Bearbeitung der Block " Verschiedenes". Wird demnächst noch mehr ausgebaut.

              P.S: Bin gespannt auf neue Einträge ins Gästebuch, es grüßt euch Stefan
25.10.12 : Video - So schön ist Skitouren - Wildspitze, Pitztal, 2. höchster Gipfel Österreichs (3772m)
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16.10.12 : Bericht in der Südwest-Presse von Dietmar Czapalla : "Nahe dran an 10 Stunden"


15.10.12 : Bericht im GEA von Frank Wild : "Ordentlich ins Ziel" - Ironman WM 2012


10.10.12 : Reutlinger Generalanzeiger von Frank Wild

03.10.12 : Kurzbericht 10km-Lauf in Bronnweiler
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Hier der Fernsehbericht von RTF1 vom 21.09.2012 mit Julian, Ralphi und mir.
Einfach unten anklicken...!
21.09.12 : RTF Fernsehvorbericht - Hawaii 2012
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16.09.12 : Bericht vom Halbmarathon in Ulm - neue Bestzeit in 1h18,00
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15.09.12 : Ironman Hawaii , "isch" bin wieder dabei !
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26.08.12 : Bericht Transvorarlberg - war das ein Erlebnis !!!
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05.08.12 : Hawaii 2012 - wir kommen , Bericht vom Ironman 2008, Motivationsvideos Hawaii und Ski-Arlberg
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08.07.12 : Bericht vom Ironman Frankfurt 2012 - Aloha Hawaii
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24.06.12 : Bericht vom Triathlon in Heilbronn - ein super Rennen !
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               Stefan Rabausch : Krankengymnast, Sportphysiotherapeut, Osteopath, Personal Trainer


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...einen Kommentar dazu hinterlassen im Google-Blogspot von Rabausch-Training...
Stefan Rabausch
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